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Ein wichtiger Schritt in Richtung eines kohärenten weltweiten Naturschutzes war die das Übereinkommens über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD) während dem Erdgipfel in Rio de Janeiro 1992. 189 Staaten, darunter Luxemburg und die Europäische Union (EU) haben diese Konvention in Zwischenzeit unterzeichnet. Grundlage des Übereinkommens ist die Einsicht, dass der Schutz der biologischen Vielfalt ein Anliegen der gesamten Menschheit ist. Die CBD hat drei übergeordnete Ziele:
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die Erhaltung der biologischen Vielfalt
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eine nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt und ihrer Bestandteile und
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die gerechte Aufteilung der Vorteile aus der Nutzung genetischer Ressourcen.
Die CBD bekräftigt das völkerrechtliche Prinzip, dass die Staaten souveräne Rechte über ihre biologischen Ressourcen besitzen, betont jedoch auch das gemeinsame Anliegen der Menschheit an der Erhaltung und Nutzung dieser Ressourcen.
Im Strategischen Plan der Konvention wurde das Ziel festgelegt, bis 2010 die gegenwärtige Rate des Verlustes an biologischer Vielfalt signifikant zu reduzieren. Dieses so genannte 2010-Biodiversitätsziel wurde beim Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung 2002 in Johannesburg bestätigt.
Die Nationale Naturschutzpolitik orientiert sich an den Zielen und dem Maßnahmenkatalog des nationalen Naturschutzplanes der im Mai 2007 von der Regierung angenommen wurde. Die Maßnahmen des PNPN werden gemeinsam unter der Leitung des Umweltministeriums durch die Forstverwaltung, die biologischen Stationen der Gemeindesyndikate, den Naturparks und den Naturschutzorganisationen umgesetzt. Das „Observatoire de l’environnement naturel“ ist beauftragt die Umsetzung des PNPN zu begleiten und zu begutachten. Der PNPN gilt bis 2012 und soll alle fünf Jahre überarbeitet werden.
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