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Wir wissen weder genau wie viele Arten es gibt, noch wie viele aussterben. Wegen der komplexen Zusammenhänge in der Natur können wir die direkten und indirekten Konsequenzen dieses Verlustes auf Mensch und Umwelt nur erahnen. Im Vergleich mit Fossilfunden wissen wir jedoch dass die aktuelle Rate des Artensterbens tausendfach höher ist als jemals zuvor. Die Hauptursache des aktuellen Rückgangs der Biodiversität ist der Verlust an natürlichen Lebensräumen, dies nicht nur in Urwäldern, sondern auch bei uns. Beispielsweise gelten Knoblauchkröte, Wiedehopf und die kleine Hufeisennase in Luxemburg als ausgestorben; Zauneidechse, Wachtelkönig und Arnika sind, neben vielen anderen einheimischen Arten vom Aussterben bedroht. Zum Schutz dieser und anderer Arten und besonders ihrer Lebensräume wird seit 2007 der nationale Naturschutzplan vom Umweltministerium umgesetzt.
Neben dem direkten Verlust an Lebensräumen gelten die nicht nachhaltige Ausbeutung von natürlichen Ressourcen (siehe Überfischen der Meere), das Einschleppen von nicht einheimischen Arten und nicht zuletzt der Klimawandel als Hauptursachen des Artenverlustes.
Der Verlust von Biodiversität ist unwiderruflich, es gilt also zu versuchen ihn zu stoppen (Countdown 2010), auch lokal und durch kleine Gesten des Alltags. Die Broschüre des Umweltministeriums kann hierzu Anregungen geben.
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