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Lebensraum Blindschleichen bewohnen eine Vielzahl von Lebensräumen wie lichte Laubwälder, Waldränder, Waldlichtungen, Hecken, naturnahe Gärten und Parkanlagen, Brachflächen, Wegränder, Bahndämme oder aufgegebene Steinbrüche. |
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Wichtig sind eine deckungsreiche Vegetation, eine ausreichende Dichte ihrer Hauptbeutetiere, eine mäßige bis hohe Bodenfeuchtigkeit, eine ausreichende Sonneneinstrahlung sowie Tagesverstecke und Überwinterungsquartiere (zum Beispiel Erdlöcher, Trockenmauern, Totholz, Steine, Baumstubben oder Komposthaufen).
| Nahrung |
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| Blindschleichen ernähren sich hauptsächlich von Regenwürmern und Schnecken. |
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| Verbreitung in Luxemburg - Karte |
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| Die Blindschleiche ist in Luxemburg relativ häufig und kommt im ganzen Land vor. |
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Gefährdung |
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Die Blindschleiche ist in Luxemburg zurzeit noch ungefährdet. Gefahr droht ihr jedoch durch die Intensivierung der Landwirtschaft (starke Düngung, frühe und häufige Mahd, Grünlandumbruch, Einsatz von Bioziden), die Zersiedelung der Landschaft, den Straßenverkehr, Unterhaltungsarbeiten an Böschungen von Straßen und Wegen (Mulchgeräte, Saugmäher, Abflämmen) und die direkte Verfolgung durch den Menschen (Totschlagen der vermeintlich gefährlichen "Schlange"). |
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Besonderheiten

Im Gegensatz zu einer weit verbreiteten Annahme handelt es sich bei der Blindschleiche nicht um eine Schlange, sondern um eine Eidechse mit schlangenförmiger Gestalt. Im Unterschied zu den Schlangen besitzen Blindschleichen durch Lider verschließbare Augen, glatte glänzende Schuppen und einen Kopf, der ohne Absatz in den Körper übergeht. Während bei den Blindschleichen-Embryonen noch Beinstummel nachweisbar sind, deuten bei den erwachsenen Tieren nur noch Reste des Schulter- und Beckengürtels an der Wirbelsäule auf ihre Abstammung von Extremitäten tragenden Formen hin. Anders als der Name vermuten lässt sind Blindschleichen nicht blind. Der Name Blindschleiche stammt vermutlich aus dem Althochdeutschen und bedeutet soviel wie "blendende Schlange" (nach dem bleiernen Glanz der Tiere). |
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Lebensraum

Die Waldeidechse bewohnt eine Vielzahl von Lebensräumen, die als Gemeinsamkeit eine ge-schlossene, deckungsreiche Vegetation, exponierte Stellen zum Sonnen und ein gewisses Maß an Bodenfeuchte aufweisen. Bevorzugt werden Grenzstrukturen an und in Wäldern (Waldränder, Waldlichtungen, Schneisen, Windwürfe, Kahlschläge). Daneben besiedelt die Waldeidechse aber auch Feuchtwiesen, Magerrasen, Säume, Hecken, Brachflächen und die Randbereiche von Gewässern. Als charakteristische Strukturelemente sind fast immer alte Baumstümpfe, liegendes Totholz oder Steine (wichtige Sonnplätze und Tagesverstecke) vorhanden. Die Überwinterung erfolgt in trockenen Erdlöchern, unter Baumstümpfen oder in einem Kleinsäugerbau. |
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Biologie und Lebensweise Ab März verlassen die Waldeidechsen ihre Winterquartiere. Waldeidechsen sind ausschließlich tagaktiv und durchstreifen zur Nahrungssuche und Fortpflanzung ein Territorium das einen Durchmesser von bis zu 100 m haben kann. Die Tagesaktivität ist abhängig von der Sonneneinstrahlung. Bei kühlem regnerischem Wetter bleiben die Tiere in ihren Unterschlüpfen, bei Sonnenschein sind sie aktiv. Im Sommer verkriechen sich Waldeidechsen während der wärmsten Stunden des Tages jedoch in ihren Verstecken. Im Gegensatz zu Zaun- und Mauereidechsen legen Waldeidechsen keine hartschaligen unterentwickelten Eier, sondern weichschalige mit vollständig ausgebildeten Jungtieren. Nur Minuten oder Stunden nach der Eiablage befreien sich die 3-4 cm großen Jungtiere aus ihren Eihüllen. Normalerweise kommen die 2-12 Jungen zwischen Ende Juli und Ende August zur Welt. Im September und Oktober suchen die Waldeidechsen ihre Winterquartiere auf. Waldeidechsen werden mit 2-3 Jahren geschlechtsreif und können ein Alter von 10-12 Jahren erreichen. |
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Nahrung |
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| Waldeidechsen ernähren sich hauptsächlich von Insekten und Spinnen. |
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| Verbreitung in Luxemburg - Karte |
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| Die Waldeidechse kommt im ganzen Land vor und ist unsere häufigste Reptilienart. |
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Gefährdung |
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| Die Waldeidechse ist in Luxemburg zurzeit nicht gefährdet. Ihr Hauptlebensraum (Grenzstrukturen an und in Wäldern) ist im Großherzogtum weit verbreitet (34% Bewaldungsanteil). |
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Besonderheiten |
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| Eidechsen verwirren ihre Feinde auf eine besondere Art und Weise: werden sie am Schwanz ergriffen, bricht dieser an einer Sollbruchstelle ab. Der abgebrochene Schwanz führt noch kurz zuckende Bewegungen durch, lenkt dadurch den Beutegreifer ab und ermöglicht der Eidechse die Flucht. Den Verlust des Schwanzes übersteht die Eichechse ohne Schaden, der abgeworfene Schwanz wächst wieder nach, erreicht aber nicht mehr seine volle Länge. |
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Lebensraum

Als Lebensraum bevorzugt die Zauneidechse Halbtrocken- und Trockenrasen, Wegränder und Ei-senbahnböschungen, Steinbrüche, Tagebaugebiete und Industriebrachen. Wichtig ist, dass diese Lebensräume sonnenexponiert sind, lockere und gut drainierte Böden sowie eine insgesamt nur spärliche bis mitteldichte Vegetation aufweisen. Außerdem müssen Kleinstrukturen wie Steine und Totholz vorhanden sein die als Sonnplatz und Tagesversteck genutzt werden. Die Überwinterung erfolgt in Erdspalten, vermoderten Baumstubben, verlassenen Nagerbauen oder selbst gegrabe-nen Röhren. Die Winterquartiere müssen gute drainiert und frostsicher sein. Erwachsene Zauneidechsen sind sehr standorttreu und verlassen ihr Revier nur selten. Jüngere Tiere sind dagegen nicht ortsgebunden und zeigen eine große Mobilität. |
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Biologie und Lebensweise

Im März/April verlassen die Zauneidechsen ihr Winterquartiere. Die Tagesaktivität ist abhängig von der Sonneneinstrahlung. Bei kühlem, regnerischem Wetter bleiben die Tiere in ihren Unterschlüpfen, bei Sonnenschein sind sie aktiv. Lediglich an heißen, sonnigen Sommertagen verkriechen sie sich zur Mittagszeit um eine zu starke Überhitzung ihres Körpers zu verhindern. Die Eiablage erfolgt hauptsächlich im Juni. Die 4-15 Eier werden in selbst gegrabene Röhren, flache Gruben oder unter Steinen und Brettern abgelegt. Die 45-65 mm großen Jungeidechsen schlüpfen zwischen Ende Juli und September. Im September und Oktober suchen die Tiere ihre Winterquartiere auf. Zauneidechsen werden mit 3-4 Jahren geschlechtsreif und können ein Alter von 13 Jahren erreichen. |
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Nahrung |
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| Zauneidechsen ernähren sich hauptsächlich von Insekten und Spinnen. |
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Verbreitung in Luxemburg - Karte |
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| Die Zauneidechse ist in Luxemburg selten und kommt nur lokal vor. Die meisten Vorkommen lie-gen im Süden und Südwesten des Landes, aus dem Ösling sind fast keine Vorkommen bekannt. |
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Gefährdung |
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Die oft isolierten Populationen leben in Steinbrüchen, Abbaugebieten oder Halbtrockenrasen und sind vor allem dadurch gefährdet, dass diese Lebensräume ohne Nutzung oder Pflege immer stär-ker mit Bäumen und Sträuchern zuwachsen und dann für die sonnenhungrige Zauneidechse nicht mehr geeignet sind. Auch die Nutzung ehemaliger Steinbrüche als Bauschuttdeponie gefährdet die Zauneidechse. Auf der Roten Liste der Reptilien Luxemburgs wird sie als „gefährdet“ eingestuft. |
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Besonderheiten |
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Mit einer Gesamtlänge von bis zu 24 cm ist die Zauneidechse die größte einheimische Eidechsenart. Eidechsen verwirren ihre Feinde auf eine besondere Art und Weise: werden sie am Schwanz ergriffen, bricht dieser an einer Sollbruchstelle ab. Der abgebrochene Schwanz führt noch kurz zuckende Bewegungen durch, lenkt dadurch den Beutegreifer ab und ermöglicht der Eidechse die Flucht. Den Verlust des Schwanzes übersteht die Eichechse ohne Schaden, der abgeworfene Schwanz wächst wieder nach, erreicht aber nicht mehr seine volle Länge. Die Zauneidechse wird in Anhang IV der europäischen Habitatschutzdirektive (92/43/CEE) geführt. |
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Lebensraum Die Wärme liebende Mauereidechse bevorzugt steinige Biotope wie Trockenmauern, Burgen, Schlösser, Ruinen, Bahndämme, Steinbrüche und sonnenexponierte Felsen. Wichtig ist, dass die Biotope ausreichend Fugen, Spalten und Hohlräume (Tagesverstecke) sowie sonnenexponierte Gesteinsflächen (Sonnplätze) aufweisen. Die Überwinterung erfolgt in tiefen Spalten und Hohlräumen.
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Biologie und Lebensweise Ab März verlassen die Mauereidechsen ihre Winterquartiere. Die Tagesaktivität ist abhängig von der Sonneneinstrahlung. Bei kühlem, regnerischem Wetter bleiben die Tiere in ihren Unterschlüp-fen, bei Sonnenschein sind sie aktiv. Die Männchen besetzen im Frühjahr 8-50 m² große Reviere die gegenüber anderen Männchen durch Drohen und Beißen verteidigt werden. Die 2-10 Eier werden in 10-20 cm langen Gängen oder Höhlen abgelegt, die das Weibchen in lockeres Erdreich gräbt. Die 5-6 cm großen Jungtiere schlüpfen ab Ende Juli und werden mit 2-3 Jahren geschlechtsreif. Im September und Oktober suchen die Mauereidechsen ihre Winterquartiere auf. Bei mildem sonnigem Wetter können einzelne Tiere in südexponierten Gesteinsflächen aber auch im Hochwinter aktiv werden. Mauereidechsen können ein Alter von 10 Jahren erreichen, in der Regel werden sie aber kaum älter als 4-6 Jahre. |
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Nahrung |
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| Mauereidechsen ernähren sich hauptsächlich von Insekten und Spinnen, daneben werden auch Asseln und Regenwürmer erbeutet. Zum Teil wird sogar pflanzliche Nahrung, insbesondere Früchte (zum Beispiel Weintrauben), aufgenommen. |
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Verbreitung in Luxemburg - Karte |
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Die Mauereidechse ist in Luxemburg relativ häufig. Insgesamt lassen sich vier Verbreitungs-schwerpunkte feststellen:
• die Täler von Mosel und Untersauer • das südliche Ösling mit den Tälern der Obersauer (zwischen "Pont Misère" und Bourscheid), der unteren Clerf (Moulin de Schüttburg, Wilwerwiltz) und der unteren Wiltz (Wiltz und Merkholtz) • die ehemaligen Tagebaugebiete im Südwesten des Landes • die Stadt Luxemburg und Umgebung |
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Gefährdung |
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| Die Mauereidechse ist in Luxemburg zurzeit nicht gefährdet. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass sie sich ausbreitet. Sanierungs- und Baumaßnahmen bei denen alte spaltenreiche Mauern durch fugenlosen Beton ersetzt werden und Flurbereinigungen in den Weinbergen führen jedoch zum Verlust von Lebensräumen und zur Isolierung von Populationen. |
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Besonderheiten Als einzige einheimische Eidechsenart kann die Mauereidechse senkrechte Mauern und Felsen empor klettern. Eidechsen verwirren ihre Feinde auf eine besondere Art und Weise: werden sie am Schwanz ergriffen, bricht dieser an einer Sollbruchstelle ab. Der abgebrochene Schwanz führt noch kurz zuckende Bewegungen durch, lenkt dadurch den Beutegreifer ab und ermöglicht der Eidechse die Flucht. Den Verlust des Schwanzes übersteht die Eichechse ohne Schaden, der abgeworfene Schwanz wächst wieder nach, erreicht aber nicht mehr seine volle Länge. Die Mauereidechse wird in Anhang IV der europäischen Habitatschutzdirektive (92/43/CEE) geführt. |
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Lebensraum Die Schlingnatter bevorzugt offenes oder halboffenes, trockenes und sonniges Gelände mit Wärme speicherndem Untergrund und niedriger Vegetation. Typische Schlingnatterbiotope sind zum Beispiel felsige Hänge mit Gebüschen, Trockenmauern, Bahndämme, Weinberge, Steinbrüche und ehemalige Tagebaugebiete. Wichtig ist ein großes Angebot an Hohlräumen wie Felsspalten und Mauerfugen, die als Versteck und Winterquartier genutzt werden. |
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Biologie und Lebensweise Ab Ende März verlassen die überwiegend tagaktiven Schlingnattern ihre Winterquartiere. Sie sind vor allem bei warmem und sonnigem Wetter aktiv. Als Kaltblütler müssen sie ihren Körper durch Sonnenbäder auf „Betriebstemperatur“ bringen. Ideal ist dabei einer Körpertemperatur zwischen 29° und 33°C. Steigt die Körpertemperatur über 33° suchen die Schlangen den Schatten auf. Aus diesem Grund verlagert sich die Aktivität an warmen Sommertagen in die Morgen und Abendstunden. Der Aktionsraum einer Schlingnatter ist normalerweise 1-3 ha groß, die meisten durchgeführ-ten Wanderungen reichen weniger als 100 m weit. Nach einer Tragzeit von 3-4 Monaten gebären die Weibchen im August und September 3-15 Jungtiere. Die 12-21 cm langen Jungschlangen sind bei der Geburt noch von einer dünnen Eihaut umgeben, die sie aber kurz danach durch Bewegungen ihres Körpers zerreißen. Die jungen Schlingnattern werden mit 3-4 Jahren geschlechtsreif. Im September und Oktober suchen die Tiere ihre Winterquartiere auf. Schlingnattern können eine Länge von 75 cm erreichen und bis zu 20 Jahre alt werden.
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| Nahrung |
| Schlingnattern ernähren sich hauptsächlich von Eidechsen, daneben werden auch Mäuse, Jungvögel und Insekten gefressen. |
| Verbreitung in Luxemburg - Karte |
| Die Schlingnatter ist in Luxemburg selten und nur lokal verbreitet. Da sie sich meist unauffällig verhält und gut getarnt ist, ist sie in ihren unübersichtlichen Biotopen nur schwer zu finden. |
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Gefährdung |
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Die oft isolierten Populationen leben in Steinbrüchen, Abbaugebieten oder Halbtrockenrasen und sind vor allem dadurch gefährdet, dass diese Lebensräume ohne Nutzung oder Pflege immer stärker mit Bäumen und Sträuchern zuwachsen und dann für die sonnenhungrige Schlingnatter nicht mehr geeignet sind. Auch Sanierungs- und Baumaßnahmen, bei denen alte spaltenreiche Mauern durch fugenlosen Beton ersetzt werden und Flurbereinigungen in den Weinbergen führen zu einem Verlust von Lebensräumen und zur Isolierung von Populationen. Regelmäßig werden Schlingnattern auch Opfer des Straßenverkehrs. Trotz aller Aufklärungsarbeit spielt auch die direkte Verfolgung durch den Menschen (Totschlagen der vermeintlich gefährlichen Schlange) noch immer eine Rolle. Auf der Roten Liste der Reptilien Luxemburgs wird die Schlingnatter als „gefährdet“ eingestuft. |
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Besonderes |
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Die Schlingnatter (auch Glattnatter genannt) ist eine ungiftige und ungefährliche Schlange. Giftschlangen kommen in Luxemburg nicht vor. Bei den sporadisch gemeldeten Beobachtungen von Aspisvipern oder Kreuzottern hat es sich bis heute in allen Fällen um Verwechselungen mit Schling- oder Ringelnattern gehandelt. Die Schlingnatter wird in Anhang IV der europäischen Habitatschutzdirektive (92/43/CEE) geführt. |
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Lebensraum Die Ringelnatter besiedelt ein breites Spektrum von Habitaten, zeigt aber eine ausgesprocheneVorliebe für Gewässernähe. Ideal sind naturnahe Feuchtgebiete mit genügend Deckung und Versteckmöglichkeiten, Plätzen zum Sonnen, einer großen Amphibiendichte, sowie trockenen und frostfreien Winterquartieren in der Nähe. Weil Ringelnattern zur Eiablage und zum Aufsuchen der Winterquartiere zum Teil vom Gewässer abwandern, können Einzeltiere auch außerhalb von Feuchtgebieten gefunden werden. Ringelnattern meiden den Siedlungsbereich nicht, besonders in Gartenteichen mit Fröschen und Fischen gehen sie zur Jagd oder legen ihre Eier in Komposthaufen. Die Überwinterung erfolgt in Komposthaufen, Erdlöchern, Felsspalten und zum Teil in Kellern. Gute Überwinterungsquartiere können dabei von zahlreichen Tieren gemeinsam genutzt werden (Massenquartiere). |
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Biologie und Lebensweise Im April verlassen die tagaktiven Ringelnattern ihre Winterquartiere. Der Aktionsraum einer Rin-gelnatter ist im Durchschnitt etwa 15 ha groß, die meisten durchgeführten Wanderungen reichen weniger als 100 m weit. Die 10-30 Eier werden überwiegend im Juli abgelegt. Dazu suchen die Weibchen Plätze auf, an denen durch Gärungswärme höhere Temperaturen herrschen. Neben Komposthaufen, die besonders beliebt sind, werden auch Dunghaufen, Haufen mit pflanzlichem Material und vermoderte Baumstämme genutzt. Gute Eiablageplätze werden immer wieder und zum Teil von einer großen Anzahl Tiere benutzt. Bei großen Ringelnatterpopulationen können in geeigneten Eiablageplätzen mehrere Tausend Eier gefunden werden. Die 18-21 cm langen Jungschlangen schlüpfen hauptsächlich im August und werden mit 3-4 Jahren geschlechtsreif. Im September und Oktober suchen die Ringelnattern ihre Winterquartiere auf. Ringelnattern werden selten länger als 110 cm und können bis zu 23 Jahre alt werden. |
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| Nahrung |
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| Ringelnattern ernähren sich hauptsächlich von Amphibien und insbesondere von Fröschen, daneben werden auch Fische, Mäuse und Eidechsen gefressen. |
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| Verbreitung in Luxemburg - Karte |
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| Die Ringelnatter ist in Luxemburg relativ häufig und weit verbreitet. |
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Gefährdung |
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| Die Entwertung von Stillgewässern durch eine intensive landwirtschaftliche Nutzung bis an den unmittelbaren Gewässerrand, der Ausbau der Uferbereiche an Fließgewässern, die Intensivierung der Landwirtschaft insgesamt und der immer weiter zunehmende Straßenverkehr gefährden die Ringelnatter. Trotz aller Aufklärungsarbeit spielt auch die direkte Verfolgung durch den Menschen (Totschlagen der vermeintlich gefährlichen Schlange) noch immer eine Rolle. |
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Besonderes
Die Ringelnatter ist eine ungiftige und ungefährliche Schlange. Giftschlangen kommen in Luxemburg nicht vor. Bei den sporadisch gemeldeten Beobachtungen von Aspisvipern oder Kreuzottern hat es sich bis heute in allen Fällen um Verwechselungen mit Schling- oder Ringelnattern gehandelt. |
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Benutzte Literatur Günther R. 1996. - Die Amphibien und Reptilien Deutschlands. Gustav Fischer Verlag Jena & Stuttgart, 825 S. Proess R. (éd.) 2007. - Verbreitungsatlas der Reptilien des Großherzogtums Luxemburg. Ferrantia 52, Travaux scientifiques du Musée national d’histoire naturelle. 54 S
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