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Kammmolch

Kammmolch

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(Triturus cristatus)

Der Kammmolch ist mit seiner Körperlänge von 12-16 cm die größte der vier einheimischen Molcharten. Vor allem an seinem gelben Bauch und seinem namensgebenden Kamm ist der Kammmolch gut zu erkennen. Sein Lebensraum besteht aus einem Laichgewässer, einem Landhabitat und einem Winterquartier. Das Laichen erfolgt in kleinen pflanzenreichen Stillgewässern, wie Wiesentümpel, Weiher oder Teiche, welche stark besonnt werden. Saure, kühle und beschattete Gewässer, sowie Gewässer mit Fischen werden vermieden. Das Landhabitat befindet sich meist in unmittelbarer Nähe des Laichgewässers und kann sowohl aus offener strukturreicher Agrarlandschaft als auch aus einem Waldgebiet bestehen. Hier sind die Tiere vor allem nachtaktiv und verstecken sich tagsüber unter Holz, Steinen oder in kleinen Erdhöhlen. Zum Überwintern sucht der Kammmolch frostfreie Orte an Land oder im Wasser auf. Landhabitat und Winterquartier befinden sich meist nur wenige hundert Meter von dem Laichgewässer entfernt.

Die Laichzeit beginnt im März: Eingepackt in Wasserpflanzenblätter legt das Weibchen bis zu 400 Eier aus denen später Larven schlüpfen. Diesen wachsen im Laufe ihrer Entwicklung Vorder- und Hinterbeine, bevor sie im August das Gewässer verlassen. Die Molche ernähren sich nun von Schnecken, Asseln, Spinnen, Insekten und Würmern. Gelegentlich erbeuten sie auch Kaulquappen, Molchlarven und kleine Fische.

Der Kammmolch ist die seltenste Molchart in Luxemburg. Er kommt vor allem im Gutland vor, mit einem Schwerpunkt im Süden und Südwesten des Landes. Aber auch im Ösling in der Gegend von Wincrange gibt es eine Population. Der Bestand des Kammmolches ist vor allem durch die Vernichtung bzw. die Entwertung seiner Laichgewässer und angrenzender Lebensräume durch eine intensive Landwirtschaft gefährdet. Auch das Aussetzen von Fischen und das dichte Straßennetz kann eine Bedrohung für diese Art darstellen. Aus diesem Grund ist der punktuelle Schutz, wie es im Schutzgebiet Großbous-Seitert oder im Natura 2000 Gebiet der Schwarzen und Weißen Ernz der Fall ist, von großer Bedeutung.
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Dernière mise à jour de cette page le 20-12-2017.
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